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Das Projekt eSport Schulmeisterschaft, veranstaltet von der Turtle Entertainment, hat sicherlich jeder schon einmal gehört, aber wie diese genau aussieht und was für ein Sinn dahinter steckt, weiß kaum einer.
Die eSport Schulmeisterschaft ist eine Meisterschaft, die zwischen Teams ausgetragen wird, die jeweils ihre Schule repräsentieren. Sämtliche Mitglieder eines Teams müssen Schüler der jeweiligen Schule sein und dies mit Hilfe einer Schulbescheinigung bestätigen. Ein Team besitzt, wie es für den eSports eigentlich normal ist, einen Team-Captain, der sich um sein Team zu kümmern hat und der den Kontakt mit den Admins der eSport Schulmeisterschaft sucht, sofern es Probleme gibt. Die Teams müssen sich in Gruppen mit jeweils drei anderen Teams in fünf Disziplinen des eSports messen, Carom3D, Defense of the Ancients (DotA), TrackMania Nations Forever, SnowBound Online und Warcraft 3. Für jeden Spieltag haben die Teilnehmer zwei Wochen Zeit. So bleibt gewährleistet, dass der normale Schulunterricht darunter nicht leidet. Am Ende der Saison werden die besten Teams der jeweiligen Gruppen zu einem großen Offlinefinale eingeladen, bei dem es um die Meisterschaft geht. Dieses Offlinefinale fanden in den letzten drei Saison in Nordrhein-Westfalen , Amorbach (Bayern) und in Erfurt (Thüringen) statt.
Natürlich klingt dies für eSportler nicht besonders beeindruckend, da so, oder so ähnlich, jedes größere Turnier, vom Finale abgesehen, im eSports verläuft. Aber für Außenstehenden sollte klar sein, dass die jeweiligen Schüler sich durch diesen Wettbewerb nicht nur auf privater Ebene besser kennen lernen,denn sie müssen das Ganze auch eigenständig auf die Beine stellen können. Dies betrifft die Anmeldung, die Wahl des Team-Captains, das Training (neben der Schule) und die faire Durchführung der jeweiligen Spieltage. Natürlich werden die Teams im Normalfall von einem Lehrer/in betreut, jedoch bleibt die außerschulische Organisation den Schülern überlassen. Demnach ähnelt dieser Ablauf verdächtig anderen Freizeitaktivitäten, wie der Mitgliedschaft in einem Fussball Verein. Wie auch dort, entwickeln Spieler hier soziale Kompetenzen, die sie in ihrem weiterem Lebensweg gut gebrauchen können. Darunter zählen unter anderem ein dizsipliniertes Auftreten, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit. Zwei Eigenschaften, die man nicht zwingend in einer Schule lernen muss.
Adrian Weiß, PR-Manager der eSport Schulmeisterschaft bei Turtle Entertainment GmbH, zu der neuen Medienpartnerschaft mit der Plattform schülerVZ

Die eSport Schulmeisterschaft spricht Schüler ab 12 Jahren an, die Interesse haben, das Thema Computerspiele im Allgemeinen und eSport im Speziellen in die Schule zu tragen und gemeinsam mit den Mitschülern für die Schule an einem Wettbewerb teilzunehmen. Sucht man in der Medienlandschaft nach interessanten Partnern, die ebenfalls Schüler ab 12 Jahren ansprechen, so gibt es kein größeres und aktiveres Netzwerk als schülerVZ. Dass das Thema "verantwortungsvoller Umgang mit Medien" dorthin getragen wird, wo Jugendliche nunmal die meiste Zeit des Tages verbringen, nämlich in die Schule, gefiel auch schülerVZ und so kam es zu einer ersten Zusammenarbeit.
Mit einem Edelprofil auf schülerVZ können wir das Projekt der breiten Masse der Schüler vorstellen. Hier kann man Gleichgesinnte treffen, über das gemeinsame Hobby diskutieren und sich so vielleicht weitere Informationen für eine Teilnahme seiner Schule an der nächsten Saison der eSport Schulmeisterschaft holen. Es ist super, dass schülerVZ sich dem Thema "Computerspiele" öffnet, denn dort finden wir eine große Community, die wir für die eSport Schulmeisterschaft begeistern wollen. Ich denke mit der Kooperation und dem schülerVZ-Cup in TMNF sind wir einen ersten Schritt in die richtige Richtung gegangen, um die Schulmeisterschaft bekannter zu machen.
Auf die Frage, ob noch weitere derartige Schritte geplant sind, um Schulen und Eltern den eSports näher zu bringen, antwortet Herr Weiß wie folgt.
Ich denke nicht, dass wir das Projekt mit einer Medienkooperation mit einem Schülerportal Schulen oder Eltern näher bringen können. Die Kooperation mit schülerVZ soll in erster Linie die eSport Schulmeisterschaft bei den Schülern bekannter machen und so mehr Anmeldungen zur nächsten Saison erzielen. Um Schulen und Eltern davon zu überzeugen, sich auch in der Schule mit Computerspielen auseinanderzusetzen, muss der Hebel woanders angesetzt werden. So arbeiten wir beispielsweise mit den Medienpädagogen des Instituts für Computerspiel - Spawnpoint (www.ics-spawnpoint.de) zusammen, die den Schulwettbewerb als guten Ansatzpunkt sehen, um das Thema in der Schule aufzugreifen. Lehrer wissen oftmals nichts mit dem Medium Computerspiele anzufangen, erst recht nicht als Unterrichtseinheit.
Daher müssen wir hier erstmal Grundlagen erarbeiten, die die Pädagogen von der Thematik überzeugen.
Natürlich hilft es hier aber, wenn Schüler Eigeninteresse und -initiative zeigen, und den Lehrern von sich aus eine Teilnahme an der Schulmeisterschaft vorschlagen.
Was die eSport Schulmeisterschaft noch bringt und ob vielleicht noch weitere Projekte und/oder Vereine sich dazu entschließen ein Edelprofil auf einen der Social-Network-Seiten einzurichten bleibt abzuwarten.




































